Naturraum der OEL. Voitsberg 2018

Die Ortseinsatzleitung Voitsberg der Stmk.Berg-und Naturwacht betreut das Einsatzgebiet Voitsberg Stadt, Marktgemeinde Stallhofen und Gemeinde St.Martin am Wöllmißberg.

Die Stadt Voitsberg ist  28,53 km2 groß und hat 9747 Einwohner, die Stadterhebung fand 1207 -1224 statt. Das älteste bekannte Stadtwappen aus dem Jahre 1292 findet sich auf dem Wachssiegel einer Urkunde. Es zeigt über einem Schildfuß einen mit Gedreideähren bedeckten Dreiberg, auf dessen seitlichen Kuppen je ein runder Turm mit spitzem Dach schwebt.

Heute ist die Stadt Voitsberg eine innovative Vorzeigestadt in der Steiermark, die auf kulturelle, wirtschaftliche und soziale Errungenschaften stolz sein kann. Von tollen Sportstätten bis zur aktiven Wirtschaftsförderungen ( Grundstücksbereitstellung f.Betriebsansiedungen ) ÖDK-Flächen ist vieles an positiven Entwicklungen in Voitsberg gelungen.

Aus dem alten aufgelassenen Bergbaugebieten sind naturkundliche und geschichtliche Wanderwege rund um den Voitsberger Schlossberg entstanden. Auch in der Oberdorfermulde entstand ein Naherholungsgebiet das zum Teil auch für Sportveranstaltungen genutzt wird. Die Natur hat die aufgelassenen Tagebaugebiete wieder zurückerobert. Kleine Teichanlagen fördern den Artenschutz und tragen zur Verbreitung geschützter Tierarten bei. Auch die Stmk.Berg-und Naturwacht der EL.Voitsberg beteiligt sich bei der Landschaftsreinhaltung, Auch der Schloßpark Voitsberg ist ein viel besuchtes Naherholungsgebiet im Herzen der Stadt.

Die Marktgemeinde Stallhofen  ist eine Nachbargemeinde von der Stadt Voitsberg und ein weiteres Einsatzgebiet unserer Körperschaft öffentlichen Rechts.

Die Marktgemeinde Stallhofen ist 27,32 km2 groß und hat 3.096 Einwohner. Das Gemeindewappen wurde am 1. Juli 1985 verliehen. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich strukturiert und beherbergt auch einen Großbetrieb der sich weltweit mit Fassadenpanele auch als Energieträger beschäftigt . Der Ortskern wurde neu ausgebaut und bietet den Bürgern dieser Markgemeinde neben der Nahversorgung auch ein neues Seniorenheim an. Der Bildhauer und Dichter Gustinus  Ambrosi hatte in Stallhofen seinen Alterssitz, wo er bis zu seinem Lebensende 1975 noch tätig war, danach wurde dieser Wohnsitz in ein Museum umgebaut.

Der Södingbach ist im Gemeindebereich Stallhofen , ein vorbildlich gestalteter Wasserlauf. Diese Renaturierung des Flussbettes hat vielen Tier-u.Pflanzenarten einen Lebensraum wiedergegeben. Die Stmk.Berg-und Naturwacht beobachtet und überwacht diese sensible Lebensader mit ihren Gewässeraufsichtorganen. Weiters ist der Raßberg ein geologisches Naturwunder. Auch eine kleine aber feine Tropfsteinhöhle ist im Laufe von Jahrtausenden entstanden.

Die Gemeinde St.Martin ist 25,76 km2 groß und hat 813 Einwohner. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Agrarsektor, vor allem Forst und Milchwirtschaft. Daneben gibt es noch kleinere Gewerbe-und Tourismusbetriebe. An der Teigitsch befindet sich das Kavernenkraftwerk St.Martin mit 11 MW Leistung, das 1965 errichtet wurde und die Langmannsperre die zu den Verbund-Teigitschkraftwerken gehört. Touristisch gehört St.Martin a. W. zu den Rucksackdörfern in der Lipizzanerheimat.

Die Teigitschklamm beginnend vom Kraftwerk Arnstein zur Langmannsperre und weiter bis zur Hirzmannsperre ist ein Landschaftsschutzgebiet . Nach den 20-Jahren war die Teigitschklamm ein beliebtes Wandergebiet der Grazer Bevölkerung. Das Naturparadies wurde 2000 über Auftrag des Verbundes pflanzenkundlich erhoben. In weiterer Folge ließ der Bezirkseinsatzleiter der Stmk.Berg-und Naturwacht KoR.Arnold Heidtmann weitere wissenschaftliche Erhebungen durchführen die heute im Haus der Natur zu besichtigen sind. Eine  Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Geologie dieser Talschaft, diese Arbeit wurde von DIP. Pipl.Päd. Hans Eck begleitet, der auch Mitglied der Stmk.Berg – und Naturwacht ist. Die zweite Erhebung beschäftigte sich mit der Ornitologie dieser Talschaft auch diese Arbeit ist im Haus der Natur am Packer Stausee zu bewundern. Alle diese Arbeiten setzt die Stmk.Berg – und Naturwacht für ihre Öffentlichkeitsarbeit zum Erhalt des Lebensraumes für Menschen und Tiere ein. Wie man leicht feststellen kann, ist diese Naturschutzarbeit wohl einzigartig in der Steiermark.