Naturraum der Ortseinsatzleitung Bärnbach 2018

Die Ortseinsatzleitung Bärnbach der Stmk. Berg- und Naturwacht betreut das Einsatzgebiet von zwei  Gemeinden im Verwaltungsbezirk Voitsberg. Dies sind die Gemeinden Bärnbach – Piberegg, und Södingberg – Geistthal.

Die Stadt Bärnbach ist 31,52 km2 groß und hat 5.711 Einwohner .Die Marktgemeinde Bärnbach wurde am 14.März 1977 zur Stadt erhoben. Im Zuge der Stadterhebung fand auch die Landesausstellung „Glas und Kohle“ statt , und wurde von 308.000 Besuchern gesehen. Bärnbach ist die heimliche Kulturstadt des Bezirkes Voitsberg. Sie beherbergt die Hundertwasserkirche, den Glaspalast, den Mosesbrunnen, die Franz Weiß Kapelle und das Schloß „Alt Kainach“. 

Folgende naturräumliche Werte sind in Bärnbach zu finden und werden von uns betreut: Der geschützte Landschaftsteil „Schloß Alt Kainach“ mit seiner Parkanlage und den wertvollen Baumbeständen, die auch Naturdenkmäler sind. Der Kollegger Teich, ein weiterer geschützter Landschaftsteil, im Herzen der Stadt. Im Ortsteil Piberegg befindet sich der Gleithorizont, der eine geologische Besonderheit darstellt und zu den Natur-denkmälern der Stadt zählt.  

Im Eisatzgebiet der Bergwacht ist auch die Nachbargemeinde (von Bärnbach) Geistthal-Södingberg im Verwaltungsbezirk Voitsberg zu betreuen. 52,6 km2 groß ist dieser Gemeindebereich, der von ca.400 m Seehöhe bis in das Almgebiet der Roßbach – und Gleinalm auf 1900 m Seehöhe führt. Eine kulturelle Besonderheit ist das „Alte Amts- u. Gerichtsbebäude“ des Stiftes Rein, wo noch die „Heilige Kümmernis“

(wunderwirkende Königstochter) zu sehen ist. Sie wurde im Mittelalter sehr verehrt.

Besonders wertvoll sind auch die naturräumlichen Gegebenheiten wie das Quellgebiet des Södingbaches, viele Naturdenkmäler und das Landschaftsschutzgebiet LSG – 28, das über die Bezirksgrenze zu Graz Umgebung reicht. Die Naturdenkmäler sind von der Stmk. Berg- und Naturwacht bezirksweit erhoben worden und werden in einem gebundenen Werk von KoR. BL. a.D. Arnold Heidtmann verwaltet.