Naturraum der OEL. Salla – Graden – Stubalm 2019

2016 wurde die Gemeinde Salla an die Marktgemeinde Maria Lankowitz angeschlossen.

Die Gemeinde Salla ist 49,40 km2 groß und umfaßt die KG. Gaberl und Scherzberg. Schon in der Antike wurde in Salla Marmor gebrochen. In Salla gab es immer schon Schürfrechte für Gold, Silber,Salz, Eisen und Marmor, also ein geologisch interessantes Gebiet das auch viele bekannte Menschen der Steiermark an sich zog. Matthias Tunner ( Montanuni. Leoben) Emmerich Herzog , Anton Greisenegger, Erzherzog Johann, Dr.Joseph Schweighofer usw. Rege Bergbautätigkeiten waren die Folge. Der Marmorabbau ist noch immer ein wichtiger Wirtschaftszweig in Salla.

Naturräumlich gibt es das große Landschaftsschutzgebiet 04 Ameringer – Stubalm, den geschützten Landschaftsteil Brandkogel, sowie eine Besonderheit, auf Grund der geologischen Gegebenheit ein großes Aurikula- Vorkommen am Goseggerrücken. Viele Naturdenkmäler sind eine schöne Ergänzung zu den bereits erwähnten naturräumlichen Kostbarkeiten. Die Sommerweiden der Lipizzanerhengste sind auch auf der Stubalm vorzufinden. Wertvolles Quellgebiet für die Wasserversorgung der nahen Städte Köflach, Voitsberg und Bärnbach sind auch ein kostbares Lebensmittel  für die Tiere, Pflanzen und  Menschen  in den Lebensräumen dieser Talschaft. Ständig ist dieser Naturlebensraum durch wirtschaftliche Interessen einzelner gefährdet.

Die Ortseinsatzleitung Salla – Graden – Stubalm hat ein Flächenausmaß von 72,11 km2 und hat somit ein großes Einsatzgebiet. Die Natur- und Artenschutzarbeit ist eine sehr schwierige, da dieser Raum auch touristisch sehr stark genutzt wird. Das Projekt Überwachung des Landschaftsschutzgebietes 04 und des geschützten Landschaftsteiles Brandkogel – Soldatenhaus sowie die ganzjährige Landschaftsreinhaltung unter Absprache mit den Gemeinden Lankowitz, Hirschegg, Köflach und Weißkirchen ( Klein Lobming) besteht seit mehrals 25 Jahren. Unterstützt wird diese Aktion auch vom Malteser Ritterorden .